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Fit für Mehr! - Ein Angebot für junge Geflüchtete

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Pressemitteilung

 

Fit für Mehr! - Ein Angebot für junge Geflüchtete

 

Neu zugewanderten Menschen, die über 18 Jahre alt sind, war bisher der Zugang zu einigen Angeboten der Qualifizierung für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verwehrt. Das Schulministerium von Nordrhein-Westfalen ermöglicht nun seit dem 1. Februar 2017 auch nicht mehr schulpflichtigen Geflüchteten im Altern von 16- 25 Jahren, sich schulisch auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Nach den Sommerferien startet die Staatliche Glasfachschule Rheinbach mit dem neuen Bildungsangebot für junge Geflüchtete ab 18 Jahren.

Mit „Fit für Mehr!“ erhalten so auch nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge nun erstmals die Chance, sich schulisch auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Angebot soll für 16- bis 25-jährige neu Zugewanderte unabhängig von Schulpflicht und Bleibeperspektive zugänglich sein.

Neu zugewanderte junge Menschen, die unter 18 Jahre alt sind, besuchen die Fit für Mehr!-Klassen bis zum Ende des Schuljahres, wenn sie der Schule ab dem 1. November zugewiesen werden. Sie haben damit die Chance, sich durch einen nachfolgenden Besuch der Internationalen Förderklassen bis zu zwei Jahre lang für Ausbildung und Arbeitsmarkt fit zu machen. Dies geschieht durch die Förderung der sprachlichen Kompetenzen und die Vermittlung erster beruflicher Kenntnisse.

Auch Geflüchtete zwischen 18 und 25 Jahren können sich im Programm „Fit für Mehr!“ bis zu einem Jahr lang auf einen erfolgreicheren Einstieg in eine berufliche Ausbildung oder Erwerbstätigkeit vorbereiten. Die Schule stellt am Ende des Schuljahres eine Bescheinigung des Besuchs der Fit für Mehr!-Klasse aus.

Weiter Information und Anmeldung über:

Jugendmigrationsdienst RSK linksrheinisch

Irina Vilver

Kirchplatz 1, 53340 Meckenheim

irina.vilver@kja.de

oder Tel: 02225 838695-2

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Trauer um Hans Peter Krupke

Von Sebastian Ramm

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen Hans Peter Krupke. Er unterrichtete von 1971 bis 2004 an unserer Schule die Fächer Politik, Technisches Zeichnen, Technologie und Glastechnik. Ab 1985 war er auch in der Meisterausbildung tätig.
Die Beisetzung findet am Montag, dem 15.5.2017 um 14.30 Uhr auf dem Städtischen Friedhof Rheinbach-Wormersdorf statt.

 

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Fehl­alarm

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Freunde,
 
wir möchten Sie darüber informieren, dass am Freitag, den 28.04.2017 gegen 11:30 Uhr ein Bedrohungs-Alarm an unserer Schule ausgelöst wurde. Dieser beruhte laut polizeilicher Ermittlungen auf einem technischen Defekt. Es folgte im Rahmen eines standardisierten Verfahrens ein Großeinsatz von Polizei und Rettungsdiensten. Nach Prüfung der Lage konnte die Polizei etwa 90 Minuten später endgültig Entwarnung geben. Lehrer und Seelsorger standen den Schülerinnen und Schülern für Gespräche zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler wurden um 13 Uhr aus dem Unterricht entlassen.
 
Jetzt wird untersucht, wie es zu dem Defekt kommen konnte. Der Unterricht wird am Dienstag nach dem Maifeiertag nach Plan wieder aufgenommen. Natürlich werden die Lehrer über die Geschehnisse des Freitags mit den Schülern sprechen.

Schülerinnen und Schüler, die über das Wochenende das Gespräch suchen möchten, können sich per Mail an die Beratungslehrer der Schule wenden. Diese werden dann mit den Schülerinnen und Schülern Kontakt aufnehmen.

Wir danken den Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen für ihr ruhiges und umsichtiges Verhalten. Insbesondere danken wir der Polizei und den Rettungskräften für den hochprofessionellen Einsatz.

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Europa hautnah erleben

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Ein Besuch im Europaparlament in Brüssel

Schülerinnen und Schüler des BK Rheinbach im Gespräch mit dem Europa-Abgeordneten Axel Voss

„Was sagen Sie zum Brexit?“, „Warum ist das Europaparlament in Brüssel und Straßburg?“, „Will die EU die Macht von Großkonzernen wie Google begrenzen?“  Die Fragen der 42 Schülerinnen und Schüler der Glasfachschule Rheinbach an den Europaabgeordneten Axel Voss (CDU) beim Gespräch im Europaparlament waren zahlreich. Auf seine Einladung hin waren sie am 29. Juni nach Brüssel zum Gespräch mit ihm nach Brüssel gefahren. Nachdem die Gruppe den Plenarsaal besichtigt hatte, stand Voss den angehenden Glasveredlern und Gestaltungstechnischen Assistenten mehr als anderthalb Stunden lang zum Gespräch zur Verfügung. Dabei gab er nicht nur seinem Bedauern über den Brexit Ausdruck, sondern sprach auch ausführlich über die gesellschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen, die er im Zusammenhang mit dem Internet erwartet. „Was passiert, wenn Fitnessarmbänder unsere Gesundheitsdaten direkt an die Krankenkasse liefern? Wenn unser intelligenter Kühlschrank genau weiß, was wir essen, und unser Arzt uns wegen unserer Lebensweise nicht mehr behandeln will?“, fragte der EU-Parlamentarier aus Bonn. Dass in Zukunft die Macht hat, wer die Daten hat, war auch vielen Schülerinnen und Schülern bewusst. Naheliegend daher die Frage nach der Begrenzung der Macht von Konzernen wie Google – ein Ball, den Voss aber an die jungen Leute zurückspielte: „Wir willigen doch alle ein, wenn wir die Apps benutzen. Es liegt auch an unserem eigenen Verhalten“. Vor diesem anregenden Gespräch und der Besichtigung des Plenarsaals konnten die Schülerinnen und Schüler der Glasfachschule die Innenstadt Brüssels erkundigen. Ein Teil der Gruppe nutzte die Zeit zum Besuch des Belgischen Comic-Zentrums, das die jungen Gestalterinnen und Gestalter zu intensiven Fachgesprächen anregte. Die Tagesfahrt nach Brüssel war nur eine von zahlreichen internationalen Aktivitäten der Glasfachschule Rheinbach. So pflegt die Europaschule schon seit vielen Jahren ein intensives Austauschprogramm mit Schulen in Tschechien und Frankreich, letztes Jahr kamen Betriebe in Spanien dazu. Auch im Unterrichtsalltag ist Europa immer wieder ein Thema. So trägt die Schule ihren Teil dazu bei, den abschließenden Wunsch von Axel Voss zu erfüllen: „Geht wählen. Engagiert Euch politisch. Und bleibt Freunde Europas!“.

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