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Auf jedes Ende folgt ein neuer Anfang

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Am Samstag, den 01. Juli 2017, feierten rund 200 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Glasfachschule in Rheinbach gemeinsam mit Familie und Freunden sowie den Lehrerinnen und Lehrern ihren erfolgreichen Abschluss. Für viele von ihnen ist nun die Zeit und damit auch das Lernen am Berufskolleg zu Ende. „Aber beginnt nicht nach jedem Lernprozess ein neuer Lernprozess? Kann er überhaupt jemals enden?“, fragte Schulleiter Walter Dernbach in seiner Rede an die Absolventen.

Neu in diesem Jahr ist die Schulband, die die Abschlussfeier musikalisch begleitete. Fast ein Jahr hat es gedauert, bis die „Celements“ in dieser Formation auf der Bühne stehen konnten. Das Schlagzeug, die E-Gitarre, das Piano – alles musste erst beschafft werden. Bandmitglieder haben sich zusammengerauft, Musikstücke wurden arrangiert. Doch das Schwierigste folgte danach: Das Potpourri der Ideen, Vorstellungen und Wünsche, die jedes Mitglied hat, wurde in Einklang gebracht. Dafür musste die Band lernen, eine Band zu werden. Sie musste proben, damit die Harmonie stimmt.

In der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach funktioniert es ganz ähnlich: Schüler und Lehrer werden zu einem eingespielten Wir, ihre Instrumente sind Arbeitstechniken, Vokabeln, Formeln. Mit ihnen komponieren die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunft, entwickeln erste Ideen und Entwürfe in der visuellen Gestaltung. Aus Auszubildenden werden die neuen Gestalter und Glasspezialisten der nächsten Generation. In der Glasfachschule Rheinbach lernen sie ihr Handwerk. Aus zaghaften ersten Tönen wird Musik.

Ein vorläufiges Ende ist erreicht, jetzt folgen sechs Wochen Ferien. Was kommt danach? Jeder der Absolventinnen und Absolventen, die auf der Abschlussfeier ihre Zeugnisse entgegennahmen, hat seine ganz eigenen Pläne für die Zukunft. Sei es ein weiterführender Bildungsgang an der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach, ein Studium oder der Eintritt in das Berufsleben.

Nach den gemeinsamen Jahren des Übens und des Probens ist es nun an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen. Aber geht man jemals so ganz? Sicherlich war es eine lehr-und erfahrungsreiche Zeit, in der nicht nur Fähigkeiten, Kenntnisse und Wissen gelehrt, sondern auch Freundschaften (fürs Leben) geschlossen wurden. Die Lehrerinnen und Lehrer hoffen, dass die Zeit in der Glasfachschule Rheinbach den Absolventen im Gedächtnis bleiben wird – wie ein guter alter Song, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht.

 

Moderation der Abschlussfeier: Sebastian Ramm

Redner: Schulleiter Walter Dernbach, stellvertretende Schülersprecherin: Sarah Feistner, Schülersprecher Wjatschlaw Eiswirth, Schülerinnen Laura Meyer und Yasmeena van der Steeg

Auszeichnungen für besondere Leistungen: Anargul Bakhatkhan (Note 1,0), Jannik Tondorf (Note 1,0), Nadine Klinkhammer (Note 1,0), Leonie Petry (Note 1,0), Christina Morskoj (Note 1,3), Kassandra Schoen (Note 1,1), Sarah Feistner (Note 1,2)

Förderpreis des Bundesverbandes der Isolierglashersteller Deutschlands geht an Sarah Feistner für die Gesellenprüfung als Jahrgangsbeste im Bereich Theorie und Fachpraxis, jeweils mit der Note 1,0

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Erneute Auszeichnung für Auslandspraktika

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Mehr als 10% aller Auszubildenden an der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach absolvieren seit vielen Jahren einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland (Spanien, Frankreich, Tschechien, Großbritannien etc.) und verbessern dadurch ihre Arbeitsmarktchancen in europäischen Nachbarländern.

Für dieses hervorragende Engagement in der Europäisierung der Berufsausbildung wurde unser Berufskolleg, das seit 2014 Europaschule in NRW ist, in diesem Jahr erneut von der Bezirksregierung Köln und der Handwerkskammer Köln ausgezeichnet.

Die Fotos zeigen Impressionen von der Feierstunde in der Bezirksregierung Köln.

Die Regierungspräsidentin Frau Gisela Walsken und Frau Petra Kammerevert, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, nahmen die Auszeichnung vor.

 

Mit der Erasmus+ Mobilitätscharta erhielt die Staatliche Glasfachschule zudem 2016 eine weitere Auszeichnung, die das langfristige Engagement und die hervorragende Qualität bei der Durchführung von Auslandsaufenthalten in der beruflichen Bildung würdigt.

 

Ursula Auf der Mauer
EU-Koordinatorin

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Fit für Mehr! - Ein Angebot für junge Geflüchtete

Von Sebastian Ramm, (Kommentare: 0)

Pressemitteilung

 

Fit für Mehr! - Ein Angebot für junge Geflüchtete

 

Neu zugewanderten Menschen, die über 18 Jahre alt sind, war bisher der Zugang zu einigen Angeboten der Qualifizierung für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verwehrt. Das Schulministerium von Nordrhein-Westfalen ermöglicht nun seit dem 1. Februar 2017 auch nicht mehr schulpflichtigen Geflüchteten im Altern von 16- 25 Jahren, sich schulisch auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Nach den Sommerferien startet die Staatliche Glasfachschule Rheinbach mit dem neuen Bildungsangebot für junge Geflüchtete ab 18 Jahren.

Mit „Fit für Mehr!“ erhalten so auch nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge nun erstmals die Chance, sich schulisch auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Angebot soll für 16- bis 25-jährige neu Zugewanderte unabhängig von Schulpflicht und Bleibeperspektive zugänglich sein.

Neu zugewanderte junge Menschen, die unter 18 Jahre alt sind, besuchen die Fit für Mehr!-Klassen bis zum Ende des Schuljahres, wenn sie der Schule ab dem 1. November zugewiesen werden. Sie haben damit die Chance, sich durch einen nachfolgenden Besuch der Internationalen Förderklassen bis zu zwei Jahre lang für Ausbildung und Arbeitsmarkt fit zu machen. Dies geschieht durch die Förderung der sprachlichen Kompetenzen und die Vermittlung erster beruflicher Kenntnisse.

Auch Geflüchtete zwischen 18 und 25 Jahren können sich im Programm „Fit für Mehr!“ bis zu einem Jahr lang auf einen erfolgreicheren Einstieg in eine berufliche Ausbildung oder Erwerbstätigkeit vorbereiten. Die Schule stellt am Ende des Schuljahres eine Bescheinigung des Besuchs der Fit für Mehr!-Klasse aus.

Weiter Information und Anmeldung über:

Jugendmigrationsdienst RSK linksrheinisch

Irina Vilver

Kirchplatz 1, 53340 Meckenheim

irina.vilver@kja.de

oder Tel: 02225 838695-2

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Auszubildende des Glaserhandwerks beim JugendpolitikTag

Von Sebastian Ramm

Am 15. Februar 2017 lud die Konrad Adenauer Stiftung zum ersten Bonner JugendpolitikTag „Position beziehen! Demokratie – was hat das mit mir zu tun?“ ein. Im Wissenschaftszentrum in Bonn-Bad Godesberg trafen sich  Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen, um sich mit der immer aktuellen Frage der Bedeutung von Demokratie und der eigenen Verantwortung für diese auseinander zu setzen. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Vorträgen und eigener Arbeit in Workshops zu unterschiedlichen Themen haben den Schülerinnen und Schülern der Klasse GH116 gut gefallen. Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht des Teilnehmers Jonas Müller.

 

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Trauer um Hans Peter Krupke

Von Sebastian Ramm

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir trauern um unseren ehemaligen Kollegen Hans Peter Krupke. Er unterrichtete von 1971 bis 2004 an unserer Schule die Fächer Politik, Technisches Zeichnen, Technologie und Glastechnik. Ab 1985 war er auch in der Meisterausbildung tätig.
Die Beisetzung findet am Montag, dem 15.5.2017 um 14.30 Uhr auf dem Städtischen Friedhof Rheinbach-Wormersdorf statt.

 

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